Die Abteilung für den Schutz des Wildnisgebietes

 Die Wach- und Schutzabteilung erfüllt eine der wichtigsten Funktionen des Naturschutzgebietes. Zur Kontrolle und den Schutz wurde das Territorium des altaier Wildnisgebiet in 4 Forstämter aufgeteilt.

Anfangs, im Jahre 1932, wurden die Aufteilung in zwei Forstbezirke gewählt: den Abakan-Telezker

(Абакано-Телецкое) und den Chulyshmaner (Чулышманское). Wenig später wurden sie durch eine dritte Försterei – die Chodrinsker (Чодринское) - ergänzt.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das Territorium des Zapovedniks in 4 Forstbezirke unterteilt. Dies sind der am meisten besuchte Yaylyunsker  Forstbezirk (Яйлинское), der Belinsker Forstbezirk (Белинское) – der flächenmäßig größte  -,  der am schwierigsten zugängliche Chodrinsker Forstbezirk (Чодринское) und der am weitsesten entfernt liegende Yasulinsker Forstbezirk (Язулинское).

 Die Schutzabteilung wird vom stellvertretenden Direktor des Altaier Zapovedniks - Sergej Vladimirovich Spitsyn (Сергей Владимирович Спицын) - auf dem Schutzterrritorium geleitet.

Ihm unterstehen in jeder dem Forstamt jeweils ein Ober(Alt)-GOS-Inspektor, ein Revier- bzw. Abschnitts-GOS-Inspektor und ein einfacher GOS-Inspektor. 

Anmerkung: In den russischen Schutzgebieten spricht man von „Inspektoren“. Wir würden dies mit „Ranger“ übersetzen.  Es handelt sich hierbei um Mitarbeiter von Schutzgebieten, die beispielsweise in Deutschland offiziell „Natur- und Landschaftsführer“ heißen und draußen „im Feld“ mittels Exkursionen, Führungen, Gebietsaufsicht und zuarbeitend für Wissenschaftler in der Umsetzung der Managementpläne von Schutzgebieten tätig sind. Sie sind die Augen und Ohren eines Schutzgebietes. „Inspektoren“ sind vorwiegend in Naturparks tätig. Desweiteren gibt es „GOS-Inspektoren“, sogenannte „staatliche Inspektoren“, die als staatliche Mitarbeiter in den staatlichen Wildnis- und anderen staatlichen Schutzgebieten tätig sind.


Das Territorium des Naturschutzgebietes wird auf bestimmten Routen inspiziert und alle Beobachtungen in ein spezielle Tagebuch eingetragen. Beim Entdecken von Wilddieberei nehmen die Inspektoren die Protokolle auf, die dann als Grundlage für die administrative Haftung dienen oder an die Bezirksabteilung des Innern zur Aufnahme der strafrechtlichen Verfolgung übergeben werden.

 Die Patroilengruppe der Schutzabteilung des Zapovedniks arbeitet mit den Organen des Innenministeriums und der Jagdaufsicht der Republik Altai zusammen. 2007 wurde mit ihnen das Abkommen zur gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit unterzeichnet.

So fand im Herbst 2007 die gemeinsame Überprüfung durch eine operative Gruppe des Altaier Wildnisgebietes und der Jagdaufsicht der Republik Altai statt, in dessen Verlauf 11 Einheiten illegale Schußwaffen sichergestellt,  12 Protokolle über den Verstoß der Jagdregeln aufgenommen und 11 Menschen zur Verantwortung gezogen wurden. Die Höhe der Strafwertes der ungesetzlich erworbenen Jagdbeute betrug ca. 80.000 Rubel. Die auferlegten Strafen machten eine Summe von 22.000 Rubel aus. 

 

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